Ich wollte mal sehen, wie das rüberkommt. 256 Farben mit Dithering aufpeppen.

Ich wollte mal sehen, wie das rüberkommt. 256 Farben mit Dithering aufpeppen.

Guten Morgen ... das sieht toll aus!! Vielleicht kannst du. ja für die Gemeinschaft das Prinzip beschreiben und einen schönen Code hier ins Forum stellen für alle? LG Peter
Unglaublich was alles geht ...
Noch ein bisschen Crowd-Brain-Funding und auf dem A8 könnte demnächst W10 x8 laufen, und das schneller als auf nem PC .... aber wer will das schon.
:-=
CU, Erhard
Jede Info, die zu Hause auf meinem Rechner liegt habe ich unterwegs nicht verfügbar. Jede Info, die im Netz liegt finde ich nicht wieder, wenn ich sie benötige.
Dr. Irata schrieb: Vielleicht kannst du ja für die Gemeinschaft das Prinzip beschreiben und einen schönen Code hier ins Forum stellen für alle?
Es basiert auf Dithering, einer Technik, die auf dem Atari 8bit eher verpöhnt ist, da der Rechner ja schon genug Farben darstellen kann.
Grob in TurboBasic:
poke 756,$B8 :REM hier liegt der angepasste Zeichensatz
poke 623,64
REM Eine Zeile füllen mit den Zeichen 0-30
for x=0 to 30: poke dpeek(88)+x,x: next x
Das macht man 16x und hat 16 Zeilen mit Zeichen von 0-30
In der Displaylist setze ich 17x "Bitte DLI aktivieren"
Der DLI Code sieht grob so aus:
DLI2
pha
lda count
sta wsync
sta colbk ; Hintergrundfarbe wechseln für Anpassen der Helligkeit
clc
lda count
adc #16
sta count
pla
rti
Zusätzlich habe ich noch einen VBI angepasst, der die Variable count immer auf 0 setzt und 512,513 auf den 1. DLI setzt.
Der 1. DLI setzt das PRIOR, um die Helligkeiten zu zeigen und verbiegt 512,513 auf den obigen DLI für die Farbabstufungen.
Dank Dithering sieht es bei den ungeraden Zeichen so aus, als wären sie nicht ganz so hell wie den geraden Zeichen und schon glaubt das Auge statt 16 jetzt 31 Helligkeits-Abstufungen zu sehen.
Der Tipp, statt Graphics 9,10,11 einfach Graphics 0 zu verwenden, stand mal in der Hexenküche.
Fragen?
Schöner Effekt! Jetzt noch zusätzlich (benachbarte) Farben für jede Scanline ändern und dank PAL-Mixing insgesamt 1024 Farbeindrücke erreichen. (Ja, ja sind etwas weniger, da der Atari bei PAL nur 15 statt 16 Farben liefert und grau nicht gemischt werden kann.)
Eigentlich liefert er nur 14 Farben, mir zumindest erscheinen 14 und 15 identisch. Noch eigentlicher sehe ich nicht einmal zwischen 14, 15 und 1 einen Unterschied, ich bin jetzt aber zu faul, das am echten Atari zu überprüfen.
Ich würde aber in Graphics 9 die Graustufen nicht so mischen, dass zwei unterschiedliche Helligkeiten sich auch nebeneinander abwechseln, sondern nur untereinander. Zwischen unterschiedlichen Helligkeiten gibt es oft dicke dunkle Balken, besonders zwischen Helligkeit 7 und 8 (also genau in der Mitte). Auf echter Hardware fällt es besonders stark ins Gewicht.
http://fujiama.eu https://abbuc.de/~atarixle/ BOSS-X - das Finale: https://abbuc.de/~atarixle/?article=bossxfinaleditionprerelease
LarsImNetz schrieb: Ich wollte mal sehen, wie das rüberkommt. 256 Farben mit Dithering aufpeppen.
Also meine Augen sind schon so schlecht, dass ich da auch nicht mehr als 256 Farben sehen kann (dafür einige Farben oder Helligkeiten doppelt und dreifach). Aus dem gleichen Grund kann ich auch 1k RainBox vom aktuellen Abbuc Software Wettbewerb nicht richtig spielen oder lösen. Bei zwei blauen und zwei grünen Farbstreifen (direkt nebeneinander liegend, mit jeweils 16 Helligkeiten) sehe ich einfach keinen Unterschied bei deren Helligkeiten (bzw. zwischen dem linken und dem rechten Farbstreifen, beide haben für mich die gleichen 16 Helligkeiten/16 Farben) - und wenn dann die Farben verschoben und durcheinander gemixt werden, schaffe ich es halt nicht, alle wieder an die richtige Stelle zu bringen...
Oh das ist normal und ein bekanntes Phänomen: Wer zu viel Gameboy spielt, wird schneller kurzsichtig, wer zu viel Fernsehen guckt, kriegt viereckige Augen, wer zu viel Atari spielt, sieht irgendwann nur noch 256 Farben. 😀 😀 😀 😀 😀
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